Das Klima in Blumenau ist heiss und regnerisch. Es gibt keine Jahreszeit welche als Trockenzeit bezeichnet werden kann.Die durchschnittliche Temperatur variiert im Winter zwischen 12 - 23 grad und im Sommer zwischen 20 - 31 grad Celsius.Im Jahresverlauf kann die Temperatur von -1°C bis zu + 40°C betragen. Die durchschnittliche Höhe ü/M beträgt 14 Meter.
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Temperatur (Monatsdurchschnitt) |
20,1 ºC |
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Temperatur (max. Mittelwert) |
27,0 ºC |
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Temperatur (min. Mittelwert) |
16,1 ºC |
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Temperaturdurchschnitt Januar |
31,9 ºC |
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Temperaturdurchschnitt Juli |
11,5 ºC |
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Relative Luftfeuchtigkeit |
84,2 % |
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Monatliche Sonnenzeit |
139,95 Std |
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Atmosphärischer Druck |
1.013,05 mb |
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Durchschn.Windgeschwindigkeit |
1,20 m/s |
Blumenau befindet sich inmitten des Regenwaldes der Atlantischen Küste, welcher fast parallel zur Atlantikküste verläuft und sich bis weit in das Itajaital hineinzieht.Die Vegetation hier ist sehr vielfältig und strotzt durch ihrer Schönheit und Komplexität.
Die Berglandschaft des Itajaitals mit seinen steilen Hängen formen lange, schmale und tiefe Täler welche ursprünglich dichtbewaldet waren.
Die wichtigsten Baumarten hier sind der "canela-preta" (schwarzer Zimt) mit seinem dicken und langem Stamm und der breiten Baumkrone, der "laranjeira do mato" (Orangenbaum des Waldes), der "Tanheiro", der "palmiteiro" (Palme der Palmenherzen), die "Maria-Mole", der "Guamirin-chorão" und der "Pau-Óleo" (Ölbaum).
Blumenau schützt eine immer grösserwerdende Fläche ursprünglichen Waldes. Durch die Verstädterung von Blumenau wurde es notwendig Gesetze zum Schutz bedrohter Tier und Pflanzenarten zu erlassen. Daher besitzt der Bezirk eine immer grösserwerdende Zahl an Naturschutzgebieten. So kann man seit 1993 an den Flussufern des "Itajai-Açu" wieder den "capivara" (Wasserschwein) , dem grössten Nagetier der Welt, begegnen.
Ausser dem "capivara" ist das "cutia" in der Nähe der kleinen Flüsse und Bäche der Hügel zu beobachten. Weiter Tierarten sind "Gambás", "bugios" (eine Affenart), "quero-queros", "mergulhões" (Taucher), "garças brancas" (weisse Reiher) sowie andere, unzählige Vogelarten.
Bei Ausflügen in die Aussenregionen von Blumenau erhöht sich die Mannigfaltigkeit der Tierarten ständig. Vor allem die Vielzahl der kleineren Vogelarten wie zb. der "sanhaçu", "gaturamo", "saíra-de-sete-cores" (mit sieben Farben ausgehen), "bem-te-vi" (gut dich zu sehen), uva. und seltene Vogelarten mittlerer Grösse wie der "gavião-carijó" (Sperberart) und der "jacuguaçu".
Selten Säugetiere hier sind ua.: "tamanduá colete" ," tamanduá bandeira" , "onça pintada", "puma" (Puma), "porco-do-mato" (Waldschwein), "queixada", "paca" und "veado-mateiro" (Waldhirsch) . Exemplare welche häufiger vorkommen sind: "tatu", "gambás" und "cutias".
Für das verschwinden vieler Tierarten sind hauptsächlich die Jagd, die Landwirtschaft und die Abholzung zur Holz- oder zur Landgewinnung verantwortlich. Heute ist die Jagd starken Kontrollen unterworfen und viele Holz sowie Pflanzenarten per Gesetz geschützt.